Beim Deutschen Sportabzeichen werden in fünf verschiedenen Leistungsgruppen motorische Grundlagen wie Ausdauer, Schnell- und Sprungkraft, Schnelligkeit sowie Schwimmfähigkeit geprüft

Bis zum Ende eines Kalenderjahres müssen die Sportler/innen aus jeder Gruppe eine Übung erfolgreich absolviert haben, um mit dem Sportabzeichen geehrt zu werden. Das Abzeichen gibt es für Schüler/innen, Jugendliche und Erwachsene in Bronze, Silber und Gold. Zusätzlich erhalten die erfolgreichen Teilnehmer/innen eine Urkunde, die die sportliche Fitness dokumentiert.

Gruppe 1: Die Allgemeine Schwimmfähigkeit

Ziel der Übungen ist es, allgemeine Schwimmfähigkeit nachzuweisen. Die Teilnehmer/innen können den Schwimmstil frei wählen. Schwimmen wird von Sportmedizinern und Orthopäden durchweg empfohlen, da es durch die Auftriebskraft des Wassers Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen besonders schont.

Die Übungen der Gruppe 1:
50-m-Schwimmen
200-m-Schwimmen

Gruppe 2: Die Sprungkraft

In Gruppe 2 geht es darum, die Sprungfähigkeit anhand eines Hoch- oder Weitsprunges (oder eines turnerischen Sprunges) nachzuweisen. Das Überwinden von Hindernissen gehört neben dem Laufen zu den elementaren Bewegungsformen des Menschen. Wichtig ist das Trainieren einer guten Technik, sowohl in der Absprung- als auch in der Landephase, um eine zu starke Stauchung der Gelenke zu verhindern.

Die Übungen der Gruppe 2:
Hochsprung
Weitsprung
Standweitsprung Sprung (Hocke oder Grätsche)

Gruppe 3: Die Schnelligkeit

In der Gruppe 3 gilt es, Schnelligkeit zu beweisen. Die Schnelligkeit ist die Fähigkeit, eine zyklische, wiederkehrende Bewegung in möglichst rascher Folge zu wiederholen. Kurzstreckenläufe zwischen 50m und 1.000m sind hier zusammen gefasst. Damit stellen Sie eine weitere Grundlage Ihrer körperlichen Fitness unter Beweis, die von jeher zu den motorischen Fähigkeiten gezählt wird.

Die Übungen der Gruppe 3:
50-m-Lauf
75-m-Lauf
100-m-Lauf
1000-m-Lauf
300-m-Radfahren
500-m-Radfahren
300-m-Inlineskating
500-m-Inlineskating

Gruppe 4: Die Schnellkraft

Die Gruppe 4 ist eine Kombination aus verschiedenen motorischen Fertigkeiten. Es sind Kraft, Schnellkraft, aber auch eine möglichst gute Koordination zwischen Armen, dem Schultergürtel und dem Rumpf erforderlich, um beispielsweise den Stoß einer Kugel oder den Wurf eines Schleuderballs möglichst optimal ausführen zu können. Eine solche Fähigkeit zur Koordination wird im Alltag kaum gefördert und lässt mit dem Alter immer mehr nach.

Die Übungen der Gruppe 4:
Kugel
Steinstoß
Schlagball
Wurfball
Schleuderball
Medizinball
100-m-Schwimmen
Gerätturnen

Gruppe 5: Die Ausdauer

In der Gruppe 5 wird Ihre persönliche Ausdauer getestet. Wenn Sie nicht schon regelmäßig laufen oder walken, sollten Sie für diese Gruppe viel Vorbereitungszeit investieren. Denn: Ausdauer hat aus sportmedizinischer Sicht einen äußerst positiven Einfluss auf Ihre Gesundheit, da das Herz- und Kreislaufsystem gestärkt werden.

Die Übungen der Gruppe 5:
800-m-Lauf
1.000-m-Lauf
2.000-m-Lauf
3.000-m-Lauf
5.000-m-Lauf
5.000-m-Inlineskating
10.000-m-Inlineskating
10-km-Wandern
7-km-Walking/Nordic Walking
20-km-Radfahren
600-m-Schwimmen
1.000-m-Schwimmen Skilanglauf

Quelle: DOSB


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